Dokumentiere deine Lösungen der Aufgaben schön, entweder auf OneNote oder Papier.
Auf GeoGebra gibt es ein Schaltplan-Tool: https://www.geogebra.org/m/FeuwyUjj
Baue einen Stromkreis mit einer Batterie, einer Lampe und einem Schalter, um die Lampe an und auszuschalten.
(*) Der Widerstand der gleichen Lampe hängt von der Spannung an. Erhöht man die Spannung, so erhöht sich auch der Widerstand. Der hier berechnete Widerstand gilt also nur für die aktuell gerade angelegte Spannung.
Verwende ein Batteriepack und drei identische Glühbirnen. Es dürfen keine weiteren Komponenten wie Widerstände verbaut werden. Baue nun folgende Stromkreise:
Baue einen einfachen Stromkreis mit zwei Widerständen in Serie. Verwende zwei unterschiedliche aber ähnlich grosse Widerstände.
Verändere nun den Stromkreis aus der letzten Aufgabe so, dass die beiden Widerstände parallel geschaltet sind.
Erstelle eine kurze aber hübsche Zusammenfassung, welches beinhalten muss:
Ein Potentiometer (kurz Poti) ist ein verstellbarer elektrischer Widerstand, der zur Steuerung von Spannung oder Strom in einem Stromkreis verwendet wird. Es hat drei Anschlüsse: zwei sind an den Enden des Widerstandsmaterials, und der dritte ist ein beweglicher Kontakt, der als Schleifer oder Wischer bezeichnet wird. Durch das Drehen oder Verschieben des Schleifers verändert sich der Widerstand zwischen dem Schleifer und einem der Endanschlüsse, wodurch die Spannung in einem Teil des Stromkreises variiert werden kann. Potentiometer werden oft in Lautstärkereglern (z.B. Musikanlage, E-Gitarre, Synthesizer) oder zur Kalibrierung von Geräten eingesetzt.
Schaltbild:
Verwende nun ein Poti, um die Helligkeit einer Glühbirne zu regulieren. Skizziere den Schaltplan.
Baue nun einen komplexeren Stromkreis, z.B. mit zwei seriellen Widerständen, die parallel geschaltet sind zu einem Dritten.
Verbinde eine Glühbirne seriell mit einem 100 Ohm Widerstand und zwei in Serie geschalteten Batterie (Spannung ca. $7$ V). Achtung, ohne den Widerstand würde die Glühbirne wohl kaputt gehen!
Du wirst beobachten, dass die Glühbirne nicht leuchten wird. Versuche nun mithilfe der anderen Widerstände den Widerstand so zu erweitern, dass man die Glühbirne zumindest ein wenig leuchten sieht. Es dürfen nur normale Widerstände verwendet werden und kein Potentiometer oder variablen Widerstand.
Arduino & C++ Tutorial: Arduino Programmieren
Arduino-Simulation: https://wokwi.com/projects/new/arduino-uno
Studiere zuerst das Tutorial Arduino Programmieren bis und mit „Grundlagen Programmieren“.
Löse alle Aufgaben hier auf dem Arduino und gib die Resultate über den Serial Monitor aus. Verwende noch keine Hardware-Komponenten.
Erstelle für jede Aufgabe ein eigenes Arduino-Projekt.
Schnapps, Bier, Sirup: Speichere das Alter einer Person in einer int-Variablen age. Bestimme dann, ob die Person Schnapps, Bier oder Sirup trinken kann und gib dies aus, z.B. „Du darfst Bier trinken“.
Speichere eine natürliche Zahl in einer int-Variablen x. Bestimme die Summe aller natürlicher Zahlen bis und mit x. Beispiel: Falls x = 100, Resultat ist $1+2+3+\ldots+98+99+100 = 5050$
Wähle eine der beiden Aufgaben:
pythagoras, der man die beiden Kathetenlängen (Typ float) übergeben kann. Diese berechnet die Hypotenusenlänge und gibt sie zurück.isPrime, der man eine ganze Zahl (typ int) übergeben kann. Die Funktion entscheidet, ob die Zahl eine Primzahl ist oder nicht und gibt entsprechend true oder false zurück.
Speichere in einem int-Array primes die Primzahlen $2,3,5,7,11,13$. Gebe diese im Sekundentakt der Reihe nach aus. Ist der Code am Ende des Arrays angelangt, so soll er wieder von vorne beginnen usw. Schreibe den Code so, dass er auch funktioniert, wenn man dem Array weitere Zahlen hinzufügt.
Mache einen Counter, der in der Konsole im Sekundentakt beliebig weit hoch zählt: $1,2,3,4,5,\ldots$. Löse diese Aufgabe einmal mit delay() und einmal mit millis(). Welche Option ist besser?
Tipp: Arduino Befehle
Studiere zuerst das Kapitel „5. Hardwarenahes Programmieren“ im Tutorial Arduino Programmieren.
Verbinde nun erste einfache Komponenten mit deinem Arduino. Schreibe dann den passenden Code.
Bringe eine LED (natürlich mit passendem Vorwiderstand) zum blinken. Z.B. soll sie alle 100ms ein resp. ausschalten.
Verbinde eine LED (Vorwiderstand) und ein Knopf mit zwei separaten Pins des Arduinos. Die LED soll genau dann leuchten, wenn man den Knopf gedrückt hält.
Gleiches Setup wie in vorheriger Aufgabe. Die LED soll zu Beginn nicht leuchten. Drückt man den Knopf 1x, so soll sie eingeschaltet werden. Drückt man den Knopf wieder, so wird sie ausgeschaltet usw.
Schliesse das Display an und zeige darauf deinen Namen an.
Zeige auf dem Display eine Laufschrift an, z.B. „Herzlich Willkommen im EF Informatik “.
Eine RGB-LED ist eine spezielle LED, die drei einzelne LED beinhaltet: eine rote, grüne und blaue. Jede LED hat einen eigenen Eingang und einen gemeinsamen Ausgang. Damit kann jede Farbe über einen eigenen Pin gesteuert werden. Bedenke auch, dass jede dieser drei LED einen eigenen Vorwiderstand (also drei Stück!) benötigt!
Verbinde die RGB-LED korrekt an den Arduino an und schreibe einen Code, der alle 0.5s die Farbe ändert, es sollen mindestens drei verschiedene Farben verwendet werden, die sich dann periodisch wiederholen.
Verbinde ein Potentiometer mit dem Arduino und speichere den aktuellen Wert in einer Variablen. Nutze dann diesen Wert, um über einen anderen Pin Blinkdauer einer blinkenden LED einzustellen. Die Blinkdauer soll zwischen 0ms un d 200ms variieren.
Tipp: Verwende die map(...)-Funktion.
Um die Helligkeit einer LED einstellen zu können, würde sich ein analoger Output-Pin anbieten, da dieser, im Gegensatz zu einem digitalen Output, auch Werte zwischen 0V und 5V annehmen kann.
Trotzdem wollen wir für diese Aufgabe die LED an einem digitalen Pin anschliessen. Um die Helligkeit einstellen zu können, so müssen wir auf einen Trick zurückgreifen: Man muss die LED blinken lassen: Schnell genug, damit man es nicht als Blinken wahrnimmt aber langsam genug, damit die LED weniger hell erscheint.
Diesen Code kann man natürlich selbst schreiben. Einfacher aber ist es, wenn man die LED an einen PWM-Pin anschliesst (digitale Pins mit Tilde-Symbol). PWM steht für Pulse Width Modulation. Der Output wechselt dabei periodisch zwischen LOW und HIGH, wobei man die Breite des Pulses mit einer Zahl zwischen 0 und 255 angeben kann: analogWrite(PIN_NR,puls_breite); Siehe dazu auch die Grafiken im Manual zu PWM.
Link zu Dossier von Simon Graf:
Vom Transistor zur CPU Teil 1 bis 3